28. Oktober 2008

Prinzipien, Konsequenz und die Frage was tun?

Posted in Uncategorized um 13:21 von thomassalomo


Sicherlich kennen sie das,“Kommt Zeit kommt Rat, oder die Zeit verändert einen, das Alter macht ein ruhiger.“
Stimmt, genau. Und wie die Zeit einen verändert. Man befindet sich im stehtigen Wandel, ich könnte ihnen garnicht genau sagen wann der Wandel anfing, er ist immer da. Ich glaube einer der vielen Wandel in meinen Leben fing ende 2001 an.
Ich zog mit ein paar Freundinen in ein zwei geschossiges Hinterhaus. Die beiden machten eine Ausbildung zur Altenpflege und ich ja ich… .

Zu dieser Zeit war gerade Erwebslos was mir aber nicht viel ausmachte da meine Gedanken mit einen viel schwierigeren Thema beschäftigt waren. Mit den 9/11 hatte ich die Entscheidung getroffen kein Wehrdienst zu absolvieren. Bundeswehr nein Danke, war mein Leitspruch. Und nun? Zivieldienst? Totalverweigern? Eigentlich wollte ich beides nicht. Ich hatte gelesen das auch Zivieldienstleistende im V-Fall (Verteidigungsfall) zur Bundeswehrunterstützung herangezogen werden können. Sie runzel jetzt bestimmt mit der Stirn, Verteidigungsfall? Wir haben doch einen stabielen Frieden. Stimmt. Aber mir erschien es inkonsequent wenn einerseits Nein zur Bundeswehr sagen und andererseits Zivieldienst anzufangen. Es war keine Frage der Stelle nach ein paar Telefonaten hatte ich zwei Zivieldienstellen wo ich hätte sofort anfang können. Es ging mir eher um das Prinzip. Das Prinzip der Konsequentheit. Aber gleich total zuverweigern?

Ehrlichkeitshalber muß ich gestehen dazu war ich zu feige. Das bedeutet, das man nichts von den Alternativen zum Wehrdienst antritt. Was da passiert? Man bekommt mehr mals Post mit der Aufforderung sich bei einer x-belibigen Kasserne zu melden. Wenn man immer noch nicht reagiert, stehen dann eines Tages die Feldjäger (Militärpolizei) vor der Tür und man wird verhaftet. Das ganze Endet dann mit Strafverfahren und Prozess, eventuell auch Gefängnis. Sie können verstehen das ich mir das ersparen wollte. Aber so einfach war das nicht.
Ich hatte ja noch das Image aus Schluzeiten vom lieben braven Schülers im Kopf. Ausserdem bewegte ich mich zu dieser Zeit in verschieden Linken Kreisen. So wie der Drang zu atmen hatte ich den Drang die Welt zuverbessern. Was sollte ich tun?
Aber das war wie ich erst viel später mitbekommen habe nicht mein einziges Problem.


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